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31. Juli 2026

Reicht eine Stunde Pickleball als Training?

Eine Stunde Pickleball verbrennt rund 354 Kilokalorien, bei einer durchschnittlichen Herzfrequenz von 109 Schlägen pro Minute. Das sind keine Schätzwerte aus einem Fitness-Blog, sondern Messdaten aus einer sechswöchigen Studie. Kurz gesagt: eine Session reicht als echtes Training.

Was die Messdaten sagen

Leslie Smith und Lance Dalleck von der Western State Colorado University haben 15 Freizeitspieler:innen mit einem Durchschnittsalter von 65 Jahren sechs Wochen lang begleitet, dreimal pro Woche eine Stunde. Pro Match kamen sie auf 4,1 MET, 50,9 Prozent der Herzfrequenzreserve und 353,5 Kilokalorien. Alles zwischen 3 und 6 MET gilt in der Sportwissenschaft als moderate Intensität. Pickleball liegt damit genau in dem Bereich, auf den sich die gängigen Gesundheitsempfehlungen beziehen.

Wer jünger spielt und Einzel statt Doppel wählt, landet deutlich darüber: eine Messung im Fachjournal Sports kam 2024 auf durchschnittlich 131 Schläge pro Minute.

Zwei Sessions, Wochenpensum erledigt

Die WHO empfiehlt 150 bis 300 Minuten moderate Bewegung pro Woche. Der wichtigere Teil der Leitlinie ist der Satz, mit dem die WHO 2020 einen Mythos beerdigt hat: für die Gesundheit zählt jede Bewegung, und die Einheiten müssen nicht zusammenhängen. Zwei Stunden auf dem Court, verteilt über die Woche, und du bist im empfohlenen Korridor.

Der Haken ist nicht die Fitness

Bei den meisten scheitert Sport nicht an der Stunde selbst, sondern an allem drumherum: Anfahrt, Equipment, Verabredung, Umziehen. Genau da setzen Pop-up-Courts an. Du brauchst Sportschuhe, Paddle und Bälle bekommst du vor Ort, und angemeldet bist du in einer Minute. Was du sonst noch brauchst, nämlich fast nichts, steht in unserem Artikel zum Equipment für die erste Session.

Fazit: Eine Stunde Pickleball ist gemessenes, moderates Ausdauertraining und keine Freizeitbeschäftigung mit Schläger. Komm zu einem Open Play und probier es aus.